Stefan Pani

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Eröffnung: Samstag, 26. September 2009, 18.00 Uhr
Es spricht: Andrea Neidhöfer, Kunsthistorikerin

Ausstellung: 26. September - 10. Oktober 2009

im "Showroom" der Galerie Ulrike Hrobsky
1160 Wien, Grundsteingasse 40
Do - Sa 17.00 - 20.00 Uhr
u.n.tel.V.

In den Arbeiten von Stefan Pani finden sich oft Darstellungen von fast trivial Anmutenden Alltagsszenen, welche aber gleichzeitig tief in unserer kulturellen Herkunft verwurzelt sind. Genau dadurch entsteht bei der Betrachtung ein Gefühl der Vertrautheit, welches aber sogleich durch die Verortung der Situation und oder der Zeit zerrüttet wird. Zurück bleibt eine Unruhe, die den Anschein erweckt eine Kritik oder eine Persiflage zu sein.

Als Leitmotiv ist jedoch die Rezeption zu bezeichnen bei der die narrative Struktur sozialer oder dekorativer Bildelemente isoliert wird und uns jene Prozesse veranschaulichen, die im Kontext seiner technischen / ikonographischen Verkettungen entstehen. Die Selbstreflexivität des Mediums wird hier in folgenden Charakterzügen angestrebt: Unterwanderung von Subversion und Romantisierung der Aneignung. Daraus resultiert eine Methodentreue bei vergleichend freier Motivwahl.

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